Ziel ist es, den Bewohnern im Rahmen der Eingliederungshilfe die Teilnahme am Leben in der Gemeinschaft zu ermöglichen bzw. zu erleichtern. Mit klar strukturierten Tagesabläufen und verständlichen Anforderungen, die die persönlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Menschen berücksichtigen, werden fördernde Bedingungen des Wohnens und Arbeitens geschaffen. Durch eine intensive persönliche Betreuung hat besonders der kommunikative Bereich auf verbaler und nonverbaler Ebene einen hohen Stellenwert. Ein wesentlicher Schwerpunkt ist die ganzheitliche Betreuung und die Ernärung auf Basis neuester ernährungsphysiologischer Erkenntnisse.

Leitbild ist der Grundgedanke des Empowerment („Selbstbefähigung“) mit den drei Säulen „Kompetenz - Assistenz - Selbstbestimmung“. Die heilpädagogische Arbeit im „Haus im Wind“ orientiert sich an den individuellen Fähigkeiten des einzelnen Hausbewohners und setzt hier Schwerpunkte für Entwicklungsangebote. Die Umsetzung erfolgt im ganzheitlich-systemischen Sinn und mit Hilfe verschiedener pädagogischer Ansätze wie dem TEACCH-Modell, der Biographiearbeit oder der Montessori-Pädagogik.

Aufgenommen werden erwachsene Menschen mit Autismusspektrumsstörungen.